Research Department of Neuroscience
Mit dem Research Department of Neuroscience (RDN) wird eine seit Jahren etablierte, herausragende Forschungsstärke der Ruhr-Universität Bochum im Bereich der systemischen neurowissenschaftlichen Forschung weiterentwickelt und gefestigt. Hierbei soll die bereits bestehende exzellente, interdisziplinäre wissenschaftliche Zusammenarbeit innerhalb der Ruhr-Universität, sowie benachbarter Kliniken vertieft und intensiviert werden.
Die Stärke des Departments besteht in seiner interdisziplinären Orientierung, bei der die fachliche Kompetenz und Forschungstradition von vier Fakultäten (Biologie und Biotechnologie, Chemie und Biochemie, Medizin und Psychologie), drei weiteren Institutionen (Institut für Neuroinformatik, dem Institut für kognitive Neurowissenschaften und der Graduiertenschule „International Graduate School of Neuroscience (IGSN)“), sowie den Universitätskliniken aus diesem Fachbereich getragen wird.
Um die 500 Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, von BSc-Studierende bis hin zu Professorinnen und Professoren arbeiten gemeinsam auf dem Campus und in den angeschlossenen Kliniken an neurowissenschaftlichen Fragestellungen. Das RDN bietet dabei eine neuartige, integrative Forschungsplattform, die die molekularen, zellulären, systemischen, kognitiven und klinischen Neurowissenschaften bis hin zur Neuroinformatik umfasst, und damit eine multidisziplinäre Strategie zur Erforschung von Hirnfunktionen etabliert hat.
Hierbei konzentriert sich die Forschung des RDN auf vier Schwerpunkte:
• Sensorische Systeme
• Lernen und Gedächtnis
• Hirnpathologien
• Angewandte Neurowissenschaften
Die Strategie des RDN die Neurowissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum weiter zu stärken erfolgt auf drei Ebenen:
• Schaffung geeigneter Strukturen und Infrastrukturen für exzellente neurowissenschaftliche Forschung
• Unterstützung bei dem Aufbau von multidisziplinären Forschungsprojekten und Kooperationen
• Förderung der nächsten Generation von Neurowissenschaftlern/innen
Weitere Informationen
Aktuelles
"FAM"-Konferenz vom 23.-25.05.2012
Erste internationale Konferenz:
"Functional Architecture of Memory (FAM)"
findet im Mai an der RUB statt.
Weitere Informationen und Anmeldung hier.
Symposium am 02.07.2012
Titel: Decoding visual content and perception from neuronal population activity in visual cortex: VSDI, fMRI and computational modelling
Referenten:
John-Dylan Haynes, Hamutal Slovin, Shimon Ullman
IGSN-RDN-Konferenz
Die IGSN-RDN-Konferenz "Molecular Mechanisms of Synaptic Processing, Function and Dysfunction" fand am 26./27.April an der RUB statt.
Alkohol macht das Gehirn weniger flexibel
RUB-Forscher beschreiben spezifisches Lerndefizit in "Alcoholism". Abhängige können Gelerntes nicht auf neuen Kontext übertragen.
Interaktion und Spezialisierung der Gehirnhälften
Wenn die eine Seite von der anderen nichts weiß. Wie Spezialisierungen und Interaktionen der Gehirnhälften entstehen, untersuchen PD Dr. Martina Manns und Juliane Römling von der Ruhr-Universität Bochum.
Warum der Mittelfinger so eine lange Leitung hat
PNAS: Hemmung von den Nachbarnervenzellen bestimmt die Reaktionsgeschwindigkeit
RUB-Neurowissenschaftler finden neue Rolle der kortikalen Karten
Das Hirn hat das Nachsehen
Neurowissenschaftler der RUB und der Universität Marburg präsentieren unerwartete Erkenntnisse über das Sehen


